Wie kommt der Windstrom ins Netz?

Wie kommt der Windstrom ins Netz?

Netzanbindung des Windparks Römerreuth

Der geplante Windpark Römerreuth soll künftig rund 88 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom pro Jahr liefern – genug für rechnerisch etwa 29.000 Zwei-Personenhaushalte mit einem Jahresstromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden. Doch wie gelangt dieser Strom ins öffentliche Netz?

Zwei Einspeisepunkte für acht Windenergieanlagen

Die Netzanbindung des Windparks erfolgt über zwei bestehende Umspannwerke:

  • Die drei Windenergieanlagen auf dem Gebiet der Stadt Erlangen werden an das Mittelspannungsnetz der Erlanger Stadtwerke (ESTW) angeschlossen.
  • Die fünf Anlagen auf dem Gebiet von Herzogenaurach und Obermichelbach speisen in das Umspannwerk Burgstall der Herzo Werke ein.

Der Stromtransport vom Windpark zum Einspeisepunkt erfolgt über erdverlegte Mittelspannungskabel. Die Trasse für die Mittelspannungsleitung wird aktuell geplant. Der exakte Trassenverlauf von den Windkraftanlagen bis zu den beiden Umspannwerken wird im Zuge der Genehmigungsplanung konkretisiert und mit den Kommunen und Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern abgestimmt.

Bildquelle: shuttestock.com / 1838361178