Vogelbeobachtungen schreiten voran

Vogelbeobachtung im Windpark Römerreuth

Die Vorplanungen für den Windpark Römerreuth werden sichtbar: Denn jetzt ist nahe der Vorbehaltsfläche für Windkraftanlagen zwischen Obermichelbach, Erlangen-Hüttendorf und Hauptendorf/Niederndorf ein Hubsteiger platziert. Er kann eine Arbeitsbühne bis auf eine Höhe von über 40 Metern bringen. Von dort aus beobachtet ein Gutachterteam unter anderem, welche Vogelarten im potenziellen Windparkgebiet unterwegs sind. Der Einsatz des Hubsteigers ermöglicht eine Datenerfassung über der Vegetation – ohne Beeinträchtigung der Sicht. Die Datensammlung mit und ohne Hubsteiger erstreckt sich über eine Brutperiode, um saisonale Variationen im Vogelzug und in der Nutzung des Gebiets durch die vorhandenen Vogelarten zu erfassen.

Basierend auf den Ergebnissen formuliert das Fachgutachten dann Empfehlungen für die Windparkplanung. Auf diese Weise wird der Schutz der Vogelfauna sichergestellt. Jede Windenergieanlage muss die Kriterien des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) einhalten. Dort sind strenge Richtwerte und Regelungen für beispielsweise Schall, Schattenwurf, Natur- und Artenschutz festgelegt. Über einen Genehmigungsantrag gemäß BImSchG entscheidet das zuständige Landratsamt.